Gedanken, die uns in unserer täglichen Arbeit seit Jahren begleiten ....

Was trieb/treibt uns an, Sättel zu bauen und sie ausschließlich über von uns geschulte Fachleute anpassen und verkaufen zu lassen ?

 

Wir gehen davon aus, dass Pferdebesitzer und Reiter, zu denen auch wir gehören, ihren Partner "Pferd" lieben und so lange wie möglich gesund und damit reitbar erhalten wollen.

Dagegen steht eine fast schon "industrielle" Entwicklung im Sattelbau, welche diese Ziele oft nicht mehr kompromisslos verfolgt. Besonders im letzten Jahrzehnt überschlugen sich Hersteller förmlich mit "Neuerscheinungen" von Sattelmodellen. Hervorgerufen wird dies in den meisten Fällen durch Anregungen von einigen Reitern im Spitzensport, die täglich eine neue Idee von noch höher und noch weiter haben ohne die mittelfristigen Auswirkungen auf Anatomie, Biomechanik und Psyche der Pferde zu kennen oder dadurch, dass einige Massenhersteller jeden Sattelverkäuferanfänger mit Sätteln beliefern und von diesen oft "unbrauchbare" Feedbacks für ihre Entwicklung bekommen.

Dem Endverbraucher "Freizeitreiter" und "Sportreiter" ist es nahezu unmöglich geworden, sich ein logisches Bild von einem funktionierenden Sattel zu machen. Man versucht dann einfach sein Glück und beginnt nicht selten seine Sattelodyssee damit, dass man sich z.B. an Weltmeisterreferenzen orientiert. Dass dies auch "falsch" sein kann, lesen Sie hier:

 

Folgendes "Zitat" zeigt auf, warum Reiter auch mit "negativen" Sätteln kurzfristig Erfolge erreiten können:

 

„Man kann zwar aus einer verspannten Rückensituation einen sehr spektakulären Bewegungsablauf erzielen, aber in der Regel nur über einen sehr begrenzten Zeitraum. Negative Spannung verschleißt ein Pferd. Kein Pferd der Welt kann über längere Zeit eine negative Spannung in Rücken und Rumpf ertragen, ohne Schaden zu nehmen im Rücken, an den Gliedmaßen, am Fesselträger und vielen anderen Stellen. Außerdem führen physische Spannungen über kurz oder lang bei einem Pferd selbstverständlich auch zu gravierendem psychischen Stress“

Zitat: Dr. Gerd Heuschmann, Reiter, Tierarzt, Buchautor und Referent vieler Seminare www.gerdheuschmann.de

 

Keine Angst liebe Sportreiter, auch Reiter mit Pleasure-Sätteln sind bei nationalen und internationalen Meisterschaften regelmäßig ganz vorne zu finden und dies über Jahre, nicht nur für kurze Zeit. Zugegebenermaßen wurden diese Pferde etwas länger ausgebildet, bevor man ihnen die Spitzenleistung abforderte. Ihre spektakulären Bewegungen beruhen auf dem Zugewinn an Gesamtmuskulatur und das kann eben den einen oder anderen Monat länger dauern.

 

 

Wir möchten also unseren Partner Pferd so lange wie möglich bei uns haben, gesund und reitbar erhalten und dementsprechend auch behandeln und fördern.
Dazu gehört auch, die Pferde mit einem Sattel auszurüsten, der sowohl ihr physisches als auch das psychische Wohlbefinden positiv erhalten oder gar verbessern kann, auch mit einem Reiter auf dem Rücken.
Die gesamte Biomechanik, der Muskelerhalt und -aufbau, die Balance und Elastizität, dürfen durch den Sattel nicht beeinträchtigt werden.
Häufige Probleme, wie die immer wiederkehrende Suche nach einem neuen Sattel, Pferde mit schlechter werdender Rückenmuskulatur bis hin zu Atrophien, eine deutliche Schiefe zu einer Seite hin, ein fester oder hochgedrückter Rücken oder ein immer häufiger auftretendes Stolpern sind deutliche Hinweise, die im Laufe eines Reitpferdelebens mit nicht passenden Sätteln auftreten.
Diese Probleme können mit perfekt konstruierten und individuell angepassten Sätteln erfolgreich gelöst oder von vorneherein verhindert werden.
Unser Anspruch ist es, jedem Kunden eine Ideallösung anbieten zu können, die allen, Pferden sowie Reitern, ein Leben lang Freude bereitet.

 

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